Entfeuchtungsgeräte

Entfeuchtungsgeräte

Aufgrund der ENT-Entfeuchtungstechnik ist es mit der teuren Energieverschwendung vorbei. Vergessen Sie also ab sofort das Hinausblasen von energiegeladener Luft ins Freie!

Der technische Ablauf ist denkbar einfach: Durch das Kühlen gewinnt man die Verdunstungswärme in freier Energie zurück. Mit dieser kann man
Heizleistungen erzielen, die je nach den örtlichen Verhältnissen in freier Raumwärme wiedergegeben oder an das Beckenwasser abgegeben werden
können oder aber auch gleichzeitig beides.

Die Vorteile von ENT Entfeuchtungsgeräten auf einen Blick:

  • Verhinderung von Bauschäden
  • hohe Betriebskostenersparnis
  • maximale Amortisationszeit: 2 Jahre
  • problemloses Aufstellen und Anschließen
  • ideal auch für den nachträglichen Einbau
  • nicht verrottbares Material

Allgemeines

Verdunstung: (Dampfanfall)
Bei Privatschwimmbädern verdunsten 60-100 g/ m² /h. Dies bei einem Hallenluftzustand von + 30° C und 60% rel. Feuchte und bei einer Beckenwassertemperatur von + 27° bis + 28° C.
Die Beckenwassertemperatur sollte prinzipiell 2- 3° C unter der Raumtemperatur liegen. Wird die Beckenwassertemperatur bei gleichbleibender Lufttemperatur erhöht, so erhöht sich zwangsläufig auch die Verdunstung ( Dampfanfall). Wird eine höhere Beckenwassertemperatur gewünscht, z. B. bei medizinischen Bädern, so muss die Berechnung gesondert erfolgen.

Bei Sprudelbädern (Hotwhirlpools) beträgt der Dampfanfall ca. 0,8 kg/ m² / h bei stehendem und ca. 2 kg/ m² / h bei eingeschaltetem Gebläse, bei 37° C Wassertemperatur und 25° C / 60 % rel. Feuchte und Raumluft.

  1. Geräteauswahl:
    Diese richtet sich nach der Beckenoberfläche. Bei Schwimmbecken mit Überflutungsrinne ist diese mit zu berücksichtigen. Es gilt die in den techn. Daten angegebene Entfeuchtungsleistung. Bei richtiger Auswahl des Gerätes beträgt die tägliche Laufzeit ca. 12 bis 18 Stunden. Es können deshalb bei Privathallenbädern bei der Wärmebedarfsberechnung nur 50-80 % der Wärmerückgewinnung als Heizleistung pro Stunde eingesetzt werden. Bei gewerblichen Hallenbädern können bis zu 100 % eingesetzt werden.
    Durch die spezielle Konstruktion des Luftkühlers ist es möglich, dieses Gerät mit Lufttemperatur zw. 15° und 35° C zu betreiben, ohne eine Vereisung des Verdampfers oder ein Ansprechen des Hochdrucksicherheitsschalters befürchten zu müssen.
  2. Geräteaufstellung:
    Die ENT Truhengeräte werden in der Schwimmhalle aufgestellt. Die Geräte sind aus nichtverrottendem Material und beständig gegen übliche Beckenwasserzusätze. Die Geräte sind so aufzustellen, dass Service und Wartungsarbeiten ohne Behinderung möglich sind.
  3. Notentfeuchtung:
    Sollte aus irgendwelchen Gründen die Entfeuchtungsanlage ausfallen, sollte auf alle Fälle ein kleiner Wandventilator vorgesehen sein, der eine eigene Hygrostatschaltung hat und sich bei steigender Feuchtigkeit einschaltet und die Feuchte aus dem Raum führt.
  4. Zusatzheizung: (PWW-Register)
    Dieses Pumpen-Warmwasser-Heizregister ist für die Gerätetypen E 40 (230V / 400V), E 80 (400V) als Zubehör lieferbar. Es ist einzusetzen, wenn keine Heizkörper in der Schwimmhalle gewünscht oder vorhanden sind, da die Wärmerückgewinnung zur Beheizung der Schwimmhalle in den Wintermonaten nicht ausreicht.
  5. Beckenwassererwärmer: aus EDELSTAHL.
    Dieser ist für die Truhengeräte vom Typ E 40 (230V / 400V), E 80 (400V) lieferbar. Der Beckenwassererwärmer sollte, wenn möglich nicht an die Filteranlage angeschlossen, sondern mit einer separaten Umwälzpumpe betrieben werden. Seine Leistung reicht aus um die Wärmeverluste des Schwimmbeckens zu decken, jedoch nicht um eine Ersterwärmung durchzuführen.
  6. Steuerung: Beckenwassererwärmung
    Die Steuerung von der Wassererwärmung erfolgt über Printplatte Ausgang Nr. 13, 14 und 15
  7. Außenluftanschluß:
    Dieser ist immer dann erforderlich, wenn keine Luft aus den Nebenräumen nachströmen kann. Dieser ist so in die Wand hinter dem Gerät einzubauen, dass er direkt an die Öffnung der Geräterückwand anschließt. Für diese Betriebsart ist auch ein Wandventilator vorzusehen, der den Unterdruck in der Schwimmhalle gewährleistet.
  8. Nirosta-Schwimmbecken
    Wird die Wassererwärmung in einem Nirosta-Schwimmbecken vorgenommen, muss ein neutraler Wärmetauscher vorgesetzt werden.
  9. Bei Salzwasser-Aufbereitungsanlagen muss wie bei Nirosta-Becken ein neutraler Wärmetauscher vorgesetzt werden, wobei der Schwimmbadwasserseitige Werkstoff 4 VA entsprechen muss.
    Bei Bestellung gesondert anzuführen!
ENT Entfeuchtungsgeräte 2er
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